Blauer Salon                      Design Thinking als Grundhaltung            
                                                   am 19.10.2017 in Bremen
                                                   Info unter www.kadisch-und-partner.de



Inhouse-Workshop
           Design Thinking Werkstatt (1-2 tägig)
                                                   ein Workshop, der sowohl die Grundphasen des Design Thinking-Prozesses
                                                   ins Erleben bringt, als auch individuelle Fragestellungen aufgreift.


                                                   Kontaktieren Sie mich dazu unter 0179-1023894 und wir besprechen
                                                   ihr persönliches Angebot






Theoretisches und Praktisches

Design Thinking - eine neue Denk-Kultur für Unternehmen

„Ein Produkt muss man erst träumen" sagte einmal Enzo Ferrari. Genauso braucht eine Unternehmenskultur einen Traum. Denn ohne eine Idee davon, was alles möglich sein könnte, wird sich nichts verändern. Doch Zukunft gestalten bedeutet immer auch Veränderung zulassen. Und ein Traum wird nur dann Wirklichkeit, wenn ich den Mut habe, Neues zu wagen und Veränderungen aktiv ausprobiere.



Was bedeutet Design-Thinking?


Für einen neuen Traum braucht es Bewegung in den Köpfen von Menschen. Eine Bewegung zu anderen, aber auch zu sich selbst hin. Dann entstehen Ergebnisse, mit denen vorher niemand gerechnet hat. Über künstlerische Methoden und Kreativitätstechniken kann Bewegung und Perspektivenwechsel spielerisch erreicht werden. Persönliche, emotionale Erfahrungen entstehen. Denn nur was ich selbst erlebt und gemacht habe, bleibt keine leere Worthülse.
Menschen müssen den Mut finden zur „Unperfektion". Erst wenn sie ihre Wahrnehmung öffnen, ausprobieren, wieder zurück zu einem früheren Schritt gehen, erneut testen, werden sie feststellen, dass das Ergebnis um ein Vielfaches besser wird. Wenn sie neugierig werden auf das, was es alles an Möglichkeiten gibt. Diese Methode nennt man Design Thinking.

Ein wichtiges Element beim Design Thinking ist die Arbeit mit Prototypen. Unter „Prototypen“ wird in diesem Zusammenhang kein neues Produkt verstanden, sondern es kann z.B. ein Modell von einer Struktur, ein anderes Miteinander oder eine neue Raumsituation sein, die nahe an der Arbeitssituation entwickelt wird. Sie sind wie kleine Keimzellen, die durch Anwendung und Testen im Alltag wachsen können und sich ausbreiten.


Das Konzept in der Praxis


Viele Unternehmen hemmen sich selbst durch starre Strukturen. Vieles, was sich über Jahrzehnte entwickelt hat und früher richtig war, erweist sich mittlerweile als Hindernis. Eine flachere Hierarchie und mehr Flexibilität ist gefordert, um dem Konkurrenzdruck standzuhalten. Der hohe Wert der Innovationsfähigkeit ist irgendwann verloren gegangen. Die Unternehmen sind schwerfällig geworden, es fehlt der offene Austausch und die Neugier auf Neues.
Aber was inspiriert, macht Mut und gibt neue Ideen, damit echte Veränderung passieren kann?


Ein mittelständischen Unternehmen beschäftigte sich in einem Change-Prozess mit der Frage:
Wie kann ich wieder mehr Innovationsgeist durch alle Bereich im Unternehmen wehen lassen?

Teilnehmer von Design-Thinking-Workshops haben dazu neue Lösungen gefunden und sie als Prototypen im Alltag getestet.
Im Workshop wurde Mithilfe von künstlerischem Material und Kreativitätstechniken ein Möglichkeitsraum geboten, in dem jeder Teilnehmer seine eigenen Erfahrungen zum Thema Innovation machen konnte. Mit Leinwand und Acrylfarben konnte jeder für sich auf Erkundungstour gehen: wieviel Platz nehme ich mir, welche Gestaltungsmöglichkeiten probiere ich aus, wie kreativ erlaube ich mir zu sein, wie erlebe ich Chaos und Struktur als Bestandteile von Innovation oder was passiert, wenn mein Bild übermalt wird und dadurch meine ursprüngliche Idee verloren geht?
Die Beobachtungen jedes Einzelnen wurden anschließend gesammelt. Wie zeigt sich Innovation? Wie fühlt sich Innovation für mich an? Was bedeutet das für mich persönlich? Was bedeutet das für die Zusammenarbeit?

In der anschließenden Arbeit an den Prototypen wurden die eigenen Erfahrungen in die alltägliche Arbeitssituation übertragen. Innovation braucht Freiheit im Denken. Freiheit im Denken entsteht durch innere und äußere Bewegung. Eine starre Sitzordnung in Besprechungen kann z.B. den Innovationsfluss behindern. Als Prototyp wurde daher ein „Raum für anderes Denken" konzipiert. In einem Besprechungsraum sollten alle Stühle entfernt und Stehtische hineingestellt werden. Auch wurde ein neues Farbkonzept für diesen Raum entworfen.


Eine weitere Frage für dieses Unternehmen war:
Wie schaffe ich es, dass in der Zusammenarbeit zwischen Produktion und SCM die Reibungsverluste kleiner werden?

Im folgenden Design Thinking Workshop arbeiteten die Teilnehmer in 3 Teams zusammen. Sie sollten in die Rolle von Designern schlüpfen und eine Modekollektion für einen fiktiven Kunden entwickeln. Im Verlauf der Übung erhielten die Teams die Aufgabe, am Arbeitstisch des jeweils anderen Teams weiter zu arbeiten, allerdings ohne den Namen des Kunden zu kennen. Bei der Auswertung wurde klar, je mehr Informationen ich habe und je besser ich mich in den anderen hineinversetzen kann, desto stimmiger wird die „Kollektion".

Das Fazit für die Entwicklung des Prototypen: wir müssen die Mitarbeiter und die Arbeitsabläufe bzw. Arbeitsanforderungen aus den anderen Abteilung besser kennenlernen, um unsere Zusammenarbeit zu optimieren. Als Prototyp wurden Schnupperwochen festgelegt, in denen ein klar definierter Rollentausch zwischen den Mitarbeitern von 2 Abteilungen stattfinden sollte.

Die Prototypen gingen in Anschluss an die Workshops in die Testphase. Räume wurden verändert, Arbeitsabläufe neu strukturiert oder der Austausch zwischen Mitarbeitern neu gestaltet. Und das alles für 4 Wochen. Danach wurde zum alten Modell zurückgekehrt. Erst jetzt erfolgte die Auswertung und das Implementieren eines neuen Konzeptes.

Kundenstimmen



„im Dezember 2015 sind ca. 25 Prototypen entstanden, aktuell sind die Mitarbeitenden begeistert, dass sich in der Organisation etwas aus eigener Kraft bewegt."

„...Fehler werden akzeptiert, man lernt daraus, man wird mutiger"

„Aus meiner Sicht gab es bislang kein Projekt mit solcher Leuchtkraft. Es ist viel positive Energie, Spaß und der Wille etwas zu verändern entstanden."

„Von meiner Seite aus, und da kann ich wohl für das gesamte Gremium sprechen, schätze ich das Projekt vor allem, weil es eine neue Art zu Denken in Bewegung gesetzt hat. Gerade die Design Thinking Workshops sollten als fester Bestandteil der Inhouse Schulungen in regelmäßigen Abständen in allen Bereichen durchgeführt werden zum Zwecke der Teambildung und - festigung. Und natürlich um innovative Ansätze zur Lösung unserer Probleme."

„Die offene Kommunikation wird von der Mannschaft sehr geschätzt und begrüßt"

„Innovation wird gefühlt hier im Haus nur durch Neue vorangetrieben. Trägheit entsteht durch lange Zugehörigkeit auf einem Posten. Jegliche Veränderung wird als persönliches Risiko wahrgenommen. ... die ersten Ergebnisse der Prototypen sind so positiv, dass wir weitermachen müssen."

"die neue Art des Denkens spornt an!"


Kooperationspartner



Veränderungsprojekte erfolgreich zu gestalten erfordert ein Höchstmaß an Können und Qualität.

Darum arbeite ich besonders gerne mit guten Partner wie goldpark (www.goldpark.de) oder Orgwerk (www.orgwerk.de) zusammen.

Folgenden Kundenstimmen drücken die Qualität der Arbeit und der inneren Haltung aus:
„Das ist nicht einfach nur ein Change-Projekt. Für mich ist es Evolution: wie wir denken, handeln, kommunizieren und miteinander umgehen. Es ist existentiell und das Fundament, um auf das nächste Level zu kommen.“
„Um unsere ambitionierten Unternehmensziele zu erreichen, braucht es mehr als gute Produkte. Wir brauchen Menschen, die es verstehen mit ihrer Haltung Veränderung umzusetzen und zu gestalten, dabei über Bereichsgrenzen hinweg eigenverantwortlich Entscheidungen treffen.“